Coxarthrose – was nun? Sport nach der Hüft-OP?

Durch die inzwischen schonende Vorgehensweise bei der Hüft-Teil-Endoprothesen-Operation sind Komplikationen seltener und die Rehabilitationszeit nach der OP kürzer geworden. Aber wie sieht es mit dem Sport aus? Ist er nach langer Zeit wieder schmerzfrei möglich?

Im Prinzip ja, jedoch gilt es, einiges zu beachten. In den ersten 3 bis 6 Monaten nach der OP kommt es zur Bildung einer Neo-Kapsel um das Gelenk, daher sind schwungvolle Bewegungen in luxationskritische Richtungen – die z.B. bei gymnastischen Übungen, Yoga oder Pilates vorkommen können – zu vermeiden. Außerdem muss die gelenkführende und beckenstabilisierende Muskulatur, egal ob vor oder durch die OP beeinträchtigt, soweit gekräftigt werden, dass die Bewegungen  wieder koordiniert und ermüdungsfrei ausgeführt werden können.

Dann gilt, dass manche Sportarten nur dann empfohlen werden, wenn sie bereits vor der OP beherrscht wurden. Dazu gehören Fußball, Volleyball, Handball oder Kampfsportarten. Aber welche sind unbedenklich? Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking, Golf oder Rudern sowie Yoga, Pilates, Gymnastik und Tanz gelten als unbedenklich. Abhängig vom Fitnesslevel sind auch Sportarten wie Joggen, Skilanglauf, Fitnesstraining, Tennis, Inline Skating oder Eislaufen nach der Hüft-OP möglich. Ski alpin sollte nur von Patienten wieder begonnen werden, wenn sie über umfangreiche skiläuferische Erfahrung verfügen.

Für unser Physioteam stehen die individuellen Ziele des Patienten im Vordergrund. Zu ihrer Verwirklichung entwickeln wir die passenden (medizinischen) Strategien und schaffen so die Voraussetzungen für die bestmögliche Lebensqualität.

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