Wenn die Finger einschlafen: Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom

Ein Karpaltunnelsyndrom liegt vor, wenn ein Nerv im Bereich des Handgelenks (im sogenannten Karpaltunnel) eingeengt ist. Dies führt zu unangenehmen Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in den Fingern. Die Diagnose wird durch eine Untersuchung beim Arzt gestellt. Um diese zu sichern und festzustellen, wie stark die Schädigung der Nerven ist, wird eine elektrophysiologische Untersuchung durchgeführt. Dabei wird die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen. Sinkt diese stark, ist die Schädigung des Nervs stark fortgeschritten.

Um ein Karpaltunnelsyndrom zu behandeln, eignen sich folgende Therapien:

Schienen

Ist die Nervenschädigung nur leicht ausgeprägt, so wird der Arzt es wahrscheinlich erstmal mit einer Handgelenkschiene für die Nacht versuchen.

Kortisontherapie

Auch das Verabreichen von Kortison kann hier hilfreich sein. Bedenken Sie, dass eine solche Behandlung nur wenige Tage durchgeführt werden sollte Das Kortison kann in Form von Tabletten eingenommen oder als Spritze in den Karpaltunnel verabreicht werden.

Physiotherapie

Begleitend zu den anderen Maßnahmen können Übungen und Physiotherapie sich sehr positiv auswirken. Diese sollten über mehrere Wochen nach der ärztlichen Behandlung durchgeführt werden.

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